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Marzena Diakun gewann internationale Anerkennung, nachdem sie Mikko Frank in mehreren Konzerten mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France vertreten hatte, während ihrer Assistenz in Paris 2015/16. Einige dieser Konzerte wurden von France Musique und medici.tv übertagen. Internationales Niveau bewies sie durch zweite Preise im angesehenen 59. Dirigentenwettbewerb der Tschechischen Republik beim Prager Frühling und im 9. Internationalen Fitelberg Dirigentenwettbewerb in Polen 2012. Zudem war sie Finalistin beim 4. Internationalen Lutoslawski Dirigentenwettbewerb 2006.

Marzena Diakun studierte Orchester- und Operndirigieren an der Karol Lipinski Musikakademie in Breslau bei Prof. Mieczysław Gawronski und schloss mit Auszeichnung ab. Anschließend absolvierte sie ein Aufbaustudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Prof. Uros Lajovic. Im Jahr 2006 war sie Stipendiatin des Kulturministers in Polen.

Neben dem Studium besuchte sie zahlreiche Meisterkurse bei renommierten Dirigenten wie David Zinman, Kurt Masur, Pierre Boulez, Howard Griffiths, Jerzy Salwarowski, Marek Tracz, Gabriel Chmura und Colin Metters. Weiterführende Studien  brachten Marzena Diakun ans Conservatorium Saxion Hogeschool in Enschede (Niederlande), wo sie weitere Erfahrung bei Kerry Woodward in Dirigieren und bei Nippy Noya in Latin Percussion sammeln konnte.


Marzena Diakun war Assistentin von Andrey Boreyko beim Berner Symphonieorchester, sowie von Jerzy Maksymiuk beim Philharmonischen Orchester in Koszalin und von Richard Rosenberg während des National Music Festivals, wo sie mehrere Konzerte des Festivalorchesters leitete. Seit 2009 arbeitet sie mit dem spanischen Ensemble für Neue Musik "Smash Ensemble" zusammen, mit dem sie mehrere Erstaufführungen spanischer Komponisten in Portugal, Spanien, Deutschland und Litauen leitete. Im Sommer 2015 war Marzena Diakun Teilnehmerin der Conducting Fellowship beim Tanglewood Music Festival (USA).

Durch die Zusammenarbeit mit der Agentur Pro Musica ergaben sich zahlreiche Dirigate in Deutschland, der Schweiz, Dänemark und China. Marzena Diakun arbeitete bereits mit so renommierten Orchestern wie der Philharmonie des Tschechischen Rundfunks, Orchestre Philharmonique de Radio France, Orquesta Sinfonica del Principado de Asturias, Orchestre Philharmonique de Busan, Orchestre National de Lyon, Orquestra Sinfónica do Estado de São Paulo, der Nationalen Philharmonie des Polnischen Rundfunks, der Nationalen Philharmonie in Warschau, den Jenaer Philharmonikern sowie mit den Philharmoniker aus Zlin, Breslau, Krakau, Kattowitz, Danzig, dem Berg Orchestra (Prag) und den Connecticut Chamber Virtuosi (USA).

Im Jahr 2010 erwarb sie die Doktorwürde der Musikhochschule in Krakau und ist seit 2011 als Dozentin an der Karol Lipinski Musikakademie in Breslau tätig.

Im Sommer 2015 erhielt sie die Marin Alsop Taki Concordia Fellowship.