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Marzena Diakun rückte in den internationalen Fokus nachdem sie Chefdirigent Mikko Franck in mehreren Konzerten mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France erfolgreich vertrat. Einige dieser Konzerte wurden von France Musique und Medici.tv übertragen und bekamen herausragende Kritiken. Zweite Preise beim Dirigentenwettbewerb der Tschechischen Republik im Rahmen des renommierten Festivals Prager Frühling (2007) sowie beim Internationalen Fitelberg Dirigentenwettbewerb in Polen (2012) unterstreichen ihren Rang unter den führenden Dirigentinnen unserer Zeit. 

In Breslau studierte Marzena Diakun an der Karol Lipinski Musikakademie bei Prof. Mieczysław Gawronski Orchester- und Operndirigiat und schloss mit Auszeichnung ab. Anschließend absolvierte sie ein Aufbaustudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Prof. Uros Lajovic. Zudem war sie Stipendiatin des polnischen Kulturministers. 

Neben dem Studium besuchte sie zahlreiche Meisterkurse bei renommierten Dirigenten u.a. bei David Zinman, Kurt Masur, Pierre Boulez, Howard Griffiths und Gabriel Chmura. Weiterführende Studien brachten Marzena Diakun ans Conservatorium Saxion Hogeschool in Enschede (Niederlande), wo sie weitere Dirigat-Erfahrung bei Kerry Woodward sammeln konnte.

Marzena Diakun war Assistentin von Andrey Boreyko beim Berner Symphonieorchester, sowie von Jerzy Maksymiuk beim Philharmonischen Orchester in Koszalin und von Richard Rosenberg im Rahmen des National Music Festivals, bei dem sie das Festivalorchesters in mehreren Konzerten leitete. Darüber hinaus arbeitet sie seit vielen Jahren mit dem "Smash Ensemble" zusammen und leitete zahlreiche Erstaufführungen spanischer Komponisten in Portugal, Spanien, Deutschland und Litauen und war Teilnehmerin des Conducting Fellowship beim renommierten Tanglewood Music Festival (USA). Im Sommer 2015 erhielt sie die Marin Alsop Taki Concordia Fellowship.

Durch die Zusammenarbeit mit der Agentur Pro Musica ergaben sich für Marzena Diakun zahlreiche Dirigate in Deutschland, der Schweiz, Dänemark und China. So arbeitete sie bereits mit renommierten Orchestern wie der Philharmonie des Tschechischen Rundfunks, Orchestre Philharmonique de Radio France, Orquesta Sinfonica del Principado de Asturias, Orchestre Philharmonique de Busan, Orchestre National de Lyon, Orquestra Sinfónica do Estado de São Paulo, der Nationalen Philharmonie des Polnischen Rundfunks, der Nationalen Philharmonie in Warschau, den Jenaer Philharmonikern sowie mit den Philharmoniker aus Zlin, Breslau, Krakau, Kattowitz, Danzig, dem Berg Orchestra (Prag) und den Connecticut Chamber Virtuosi (USA).

Marzena Diakun erwarb die Doktorwürde der Musikhochschule in Krakau und seit einigen Jahren ist sie zudem Professorin an der Karol Lipinski Musikakademie in Breslau.