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Marzena Diakun rückte in den internationalen Fokus, nachdem sie das Orchestre Philharmonique de Radio France in einer Reihe von Konzerten, die im französischen Rundfunk und Medici.tv übertragen worden waren, dirigiert hatte.

Als erster Dirigentin aus Polen erhielt sie den „Silbernen Taktstock“, den zweiten Preis beim 9. Internationalen Grzegorz Fitelberg Dirigentenwettbewerb in Kattowitz (2012), womit sie ihr Talent bestätigte, sowie errang den zweiten Preis beim 59. Dirigentenwettbewerb der Tschechischen Republik im Rahmen des renommierten Festivals Prager Frühling (2007).
Sie ist auch Finalistin beim Internationalen Witold Lutosławski Dirigentenwettbewerb (2006), sowie Halbfinalistin bei den Dirigentenwettbewerben Quadaques Competition in Barcelona und Donatella Flick Competition in London (2008).

ZUSAMMENARBEIT

Als Gastdirigentin arbeitete die talentierte Polin unter anderem mit folgenden Orchestern zusammen: Bournemouth Symphony Orchestra, Liverpool Philharmonic, Philharmonie des Tschechischen Rundfunks, Orchestre Philharmonique de Radio France, Jeaner Philharmoniker, Deutsche - Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Göteborg Opera, Staatsorchester Rheinische Philharmonie, Orquesta Sinfónica del Principado de Asturias, Real Orquesta Sinfónica de Sevilla, Orchestre Philharmonique de Busan, Orchestre National de Lyon, Orquestra Sinfónica do Estado de São Paulo,  Nordiskakammarorkestern, Orchestre de Chambre de Lausanne, der Nationalen Philharmonie des Polnischen Rundfunks, Simfonicni Orkester RTV Slovenija, der Nationalen Philharmonie Warschau und sonstigen führenden Philharmonien Polens. 

In den Jahren 2009-2013 arbeitete Marzena Diakun mit dem spanischen „Smash Ensemble” zusammen und dirigierte zahlreiche Erstaufführungen zeitgenössischer Komponisten in Spanien, Portugal, Deutschland und Litauen. 2016 leitete sie die polnische Erstaufführung der Oper „Lost Highway” von Olga Neuwirth beim Neue Horizonte Festival in Breslau. Im April 2019 fand ihr Debüt mit Asko/Schönberg Ensemble auf der Bühne von Royal Muzikgebouw in Amsterdam statt. 

Die polnische Dirigentin arbeitete mit renommierten Solisten zusammen, unter anderem mit Martin Grubinger, Peter Jablonski, Andreas Staier, Ewa Kupiec, Truls Mørk und Daniel Müller-Schott, Camilla Nylund, Klaus Florian Vogt, Catherine Wyn-Rogers, Nathalie Stutzmann, Sabine Devieilhe, Jean-François Lapointe, Agata Szymczewska, Linus Roth, Michael Guttman und Alena Baeva, sowie Konstanty Andrzej Kulka.

AUSBILDUNG

Absolventin der Grażyna-Bacewicz-Musikschule Koszalin und anschließend der Karol-Lipinski-Musikakademie Breslau. Abschluss des Dirigieren-Studiums (Orchesterdirigieren) bei Prof. Mieczysław Gawroński mit Auszeichnung. Stipendiatin des Ministeriums für Kultur. 2006 Abschluss des Aufbaustudiums bei Prof. Uros Lajovic an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

Naben dem Studium besuchte die polnische Dirigentin zahlreiche Meisterkurse in Polen bei Jerzy Salwarowski (1999), Marek Tracz (2001) und Gabriel Chmura (2003) und auch im Ausland bei Colin Metters, Howard Griffiths und David Zinman im Rahmen des Orpheum Conductors Master Class in Zürich (2003), bei Pierre Boulez im Meisterkurs Dirigieren Luzern (2011) und Kurt Masur im I. Meisterkurs für Dirigenten (2004).

DEBÜTT

Marzena Diakun debütierte im Jahre 2002 (2. Studienjahr) als Dirigentin der Philharmonie Koszalin im Finalkonzert des 17. Internationalen Festivals der Schlagzeugmusik. 2006 war sie als Assistentin von Andrey Boreyko im Berner Symphonieorchester in der Schweiz tätig. 2012 assistierte sie Richard Rosenberg beim National Music Festival Chestertown (USA) und dirigierte eine Reihe von Konzerten mit dem Festivalorchester. 2015 erhielt sie ein Stipendium von Boston Symphony Orchestra und konnte ein Praktikum als Assistentin des Dirigenten beim Tanglewood Music Festival in den USA absolvieren.

TITEL

Marzena Diakun promovierte im Jahre 2010 an der Musikakademie Krakau, Betreuer ihrer Promotionsarbeit war Prof. Tomasz Bugaj. 2017 habilitierte sie sich. Seit 2011 hält sie die Stelle der wissenschaftlichen Mitarbeiterin an der Musikakademie Breslau inne, wo sie eine Klasse für Orchesterdirigieren leitet.

AUSZEICHNUNGEN

Im Mai 2015 wurde Marzena Diakun mit dem Stipendium Taki Concordia Fellowship von Marin Alsop für beste Dirigentinnen der Welt geehrt.
Sie ist auch Trägerin der Preise des Präsidenten von Koszalin „Künstler des Jahres (Artysta Roku)“, „Koszaliner Adler (Koszaliński Orzeł)“ und „Kreative Persönlichkeiten von Breslau (Kreatywni Wrocławia)”. Die meinungsbildende Zeitschrift „Polityka” würdigte sie 2016 mit dem Preis „Pass von Polityka (Paszport Polityki)” auf dem Gebiet der klassischen Musik. 2019 wurde die Künstlerin für einen Preis beim „Classical Best Innovation Award“ nominiert.

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